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Informationen für Eltern,

Lehrerinnen und Lehrer &

Berufs-Beraterinnen und Berufs-Berater

Ihr Kind, Ihre Schülerin oder Ihr Schüler interessiert sich für eine Ausbildung in der Pflege. Brauchen Sie mehr Informationen und Antworten auf Ihre Fragen?

Hier finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen

Dauert der Ausbildung / Dauer des Studiums:

  • Die (generalistische) Pflege-Ausbildung dauert 3 Jahre. An einigen Schulen gibt es auch eine Ausbildung in Teilzeit. Diese Ausbildung dauert dann bis zu 5 Jahren. Mehr Informationen zur generalistischen Pflege-Ausbildung finden Sie HIER
  • Das Studium dauert 8 Semester (= 4 Jahre), ein Semester ist im Ausland. Mehr Informationen zum Studium finden Sie HIER
  • Die Ausbildung in der Heil-Erziehungs-Pflege (HEP) dauert 3 Jahre. Mehr Informationen zur HEP-Ausbildung finden Sie HIER
  • Die Ausbildung zur Pflege-Assistenz dauert 2 Jahre. Mehr Informationen zur Pflege-Assistenz-Ausbildung finden Sie HIER 

Verdienst während der Ausbildung:

Der Verdienst ist abhängig von der Art der Ausbildung:

  • Die (generalistische) Pflege-Ausbildung: Hier ist das Gehalt während der Ausbildung tariflich geregelt. Der Verdienst ist ungefähr:
    • im 1. Jahr - 1100 Euro brutto im Monat
    • im 2. Jahr - 1150 Euro brutto im Monat
    • im 3. Jahr – 1250 Euro brutto im Monat
  • Das Pflege-Studium: Das ist ein Studium an der Hochschule. Die Studierenden zahlen Semester-Beiträge und bekommen von der Hochschule kein Gehalt. Es ist aber geplant, dass die Studierenden für die 13 Praxis-Einsätze von den Pflege-Betrieben Geld bekommen.
  • Die Ausbildung zur Pflege-Assistenz: Das ist eine schulische Ausbildung mit mehreren Einsätzen in Pflege-Betrieben. Hier gibt es meistens kein Gehalt.
  • Die Ausbildung zur Heil-Erziehungs-Pflege: Hier gibt es große Unterschiede je nach Schule und Praxis-Betrieb. Manchmal kostet die Schule Geld, aber sehr oft gibt es ein Gehalt aus der Praxis. Die Schule und der Betrieb geben Informationen darüber.

Finanzielle Unterstützungs-Möglichkeiten:

  • Während der Ausbildung gibt es die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung durch Berufs-Ausbildungs-Beihilfe (BAB) zu bekommen. Manchmal gibt es auch extra Wohngeld, wenn die/der Auszubildende während der Ausbildung nicht bei den Eltern wohnt. Mehr Informationen zur BAB finden Sie HIER
  • Während des Studiums ist eine Unterstützung durch BAföG möglich. Informationen zum BAföG finden Sie:
    • auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung HIER oder
    • auf der Seite des Studentenwerks Bremen HIER

Anspruch auf Kinder-Geld:

  • Die Familien-Kasse kann das Kinder-Geld weiter zahlen, wenn die/der Auszubildende unter 25. Jahre ist.  Dazu muss man ein Antrag stellen. Mehr Informationen dazu finden Sie HIER

Kranken- und Pflege-Versicherung:

  • Während der Ausbildung ist die/der Auszubildende nicht mehr über die Familien-Versicherung versichert. Ab Beginn der Ausbildung hat die/der Auszubildende zwei Wochen Zeit, sich selbst zu versichern. Wenn die/der Auszubildende mehr als 325 € im Monat verdient, muss sie/er eine Anteil für Kranken-, Pflege,- Renten- und Arbeitslosenversicherung zahlen. Wenn das Gehalt niedriger ist, zahlt nur die Ausbildungs-Einrichtung die Beiträge.
  • Während des Studiums kann die/der Studierende unter manchmal über die Familien-Versicherung kostenlos mitversichert sein. Weitere Informationen dazu finden Sie HIER

Verdienst nach der Ausbildung:

Der Verdienst ist abhängig von der Art der Ausbildung. Er ist auch abhängig von dem Betrieb bei dem man angestellt ist. Hier sind Beispiele, wieviel man ungefähr verdienen kann:

  • mit dem Abschluss Pflege-Assistenz: zwischen 1.500 € – 2.400 € brutto/Monat
  • mit dem Abschluss Pflege-Fach-Frau/Mann oder Heil-Erziehungs-Pfleger(in): zwischen 2.400 € – 3.800 € brutto/Monat
  • mit dem Bachelor-Abschluss (nach dem Studium): zwischen 2.600 € – 5.000 € brutto/Monat

Chancen auf dem Arbeitsmarkt:

  • Die beruflichen Aussichten für Auszubildende in den Pflege-Berufen sind im Moment sehr gut und werden sich in der Zukunft weiter verbessern.
  • Die Bevölkerungs-Struktur in Deutschland ändert sich. Einerseits gibt es immer mehr alte Menschen die Pflege brauchen. Andererseits gibt es zu wenig qualifiziertes Pflegepersonal.

Voraussetzungen:

Die Voraussetzungen für die Zulassung sind abhängig von der Art der Ausbildung. Informationen zu den Voraussetzungen…

  • …für die generalistischen Pflege-Ausbildung finden Sie HIER
  • …für das Studium finden Sie HIER
  • …für die Ausbildung in der Heil-Erziehungs-Pflege (HEP) finden Sie HIER
  • für die Ausbildung zur Pflegeassistenz finden Sie HIER

Arbeits-Zeiten und Arbeit im Schicht-Dienst:

Die Ausbildung ist geteilt in Schule und Berufs-Praxis.

Schule:

  • Der schulische Teil findet meistens in mehreren Schul-Wochen am Stück statt. Das nennt man Block-Unterricht. Die Auszubildenden sind 2 bis 8 Wochen lang in der Schule. An einem Schultag, hat man meistens 8 Schul-Stunden von 45 Minuten. Die Schul-Zeiten sind häufig in der Zeit von ca. 8:00 Uhr bis 16:30 Uhr.
  • Während der Schul-Wochen gehen die Auszubildenden nicht in die Praxis. Die Wochenenden sind frei.

Berufs-Praxis (im Betrieb):

  • Schon während der Ausbildung arbeiten die Auszubildenden in 3 Schichten (Früh-Schicht, Spät-Schicht, Nacht-Schicht), auch am Wochenende. Oft arbeiten die Auszubildenden jedes zweite Wochenende.
  • Die Schichten sind je nach Betrieb verschieden. Folgende Zeiten sind allgemeine Beispiele:
  • In der Früh-Schicht arbeitet man meistens 8 Stunden (8,5 Stunden mit Pause). Die Arbeits-Zeiten sind oft in der Zeit von ca. 6:00 Uhr und 15:30 Uhr.
  • In der Spät-Schicht arbeitet man meistens 8 Stunden (8,5 Stunden mit Pause). Die Arbeits-Zeiten sind oft in der Zeit von ca. 12:30 Uhr und 20:30 Uhr.
  • In der Nacht-Schicht arbeitet man je nach Betrieb zwischen 8 – 10 Stunden. Die Arbeits-Zeiten sind oft in der Zeit von ca. 20:00 – 7:00 Uhr.
  • Für Auszubildende unter 18 Jahren gelten besondere Bedingungen nach dem Jugend-Schutz-Gesetz. Der Ausbildungs-Betrieb informiert darüber.
  • Meistens arbeiten die Auszubildenden erst in der zweiten Hälfte der Ausbildung in den Nacht-Schichten.
  • Vielen Auszubildenden gefällt es, in den verschieden Schichten zu arbeiten, weil sie zum Beispiel:
    • bei der Früh-Schicht früh zu Hause sind und viel vom Tag haben. (Das ist besonders im Sommer schön).
    • bei der Spät-Schicht ausschlafen können. (So kann man ausgehen, wenn man Wochenend-Dienst hat oder man kann vormittags Dinge erledigen, wenn Geschäfte und Praxen nicht so voll sind).
    • beim Nachtdienst ruhiger arbeiten können. Oft hat man nach dem Nachtdienst mehrere Tage frei. An diesen freien Tagen kann man etwas unternehmen oder verreisen, ohne Urlaubstage zu nehmen.

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